Die Stadtbibliothek Saarlouis freut sich mit dem Geistkirch-Verlag den neuen Bildband „Himmelsgewölbe Die Geometrie der Transzendenz “ mit Photographien von Werner Richner und Texten von Joachim Conrad am Donnerstag, 29. November 2018, um 19.30 Uhr im Theater am Ring vorstellen zu können.

Im Denken abendländischer Wertvorstellungen gilt der traditionelle Grundsatz, Werte in vertikalen Maßstäben zu definieren: das Gute, Wertvolle ist oben, alles Andere unten. Dementsprechend sind Kirchengewölbe und -decken gläubigen Menschen seit Jahrhunderten Synonyme für Himmel und Paradies. Aufbauend auf dieser Erkenntnis entwickelten die Baumeister und Architekten überwältigende Konstruktionen, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neue Lösungen und Variationen hervorbrachten. Auch wenn man zuerst dabei an die Kathedralen Frankreichs oder deutsche Gotteshäuser wie den Kölner Dom denkt, muss man gar nicht so weit fahren um Kunstwerke sakraler Architektur zu entdecken.

Im Saarland, mit seinen fast tausend Kirchen und Kapellen, kann man alle Epochen antreffen, von der Schlichtheit der Romanik, über die Opulenz des Barock bis zur Architektur der Gegenwart.

In großformatigen Bildern setzt der Saarlouiser Fotograf Werner Richner die beeindruckendsten der saarländischen „Himmelsgewölbe“ in Szene und zeigt eine Magie und Schönheit, die sich erst beim Blick nach oben offenbart.

Werner Richner hat in mehr als 200 in- und ausländischen Verlagen publiziert und für internationale Magazine gearbeitet. Rund 70 großformatige Bildbände über Natur, Regionen, Länder, Kultur und Architektur umfasst sein Werk.

Der Fotograph und Reisejournalist stellt seinen, erst vor kurzem erschienen, Bildband „HIMMELSGEWÖLBE : Die Geometrie der Transzendenz, kunstvoll ausgestattete Deckengewölbe saarländischer Kirchen“ am Donnerstag, dem 29. November 2018, um 19:30 Uhr im Studio des Theater am Ring vor. Durch den Abend wird der Autor und Journalist Manfred Spoo führen. Der Eintritt ist frei.

Buchpräsentation der Stadtbibliothek Saarlouis in Zusammenarbeit mit dem Geistkirch-Verlag im Studio des Theaters am Ring.