Wiesbaden (ots) – Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2017 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,4 % niedriger als im Vormonat.

Für Oktober 2017 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,7 % gegenüber September 2017 (vorläufiger Wert: + 0,5 %). Der preisbereinigte Auftragseingang ohne Großaufträge im Verarbeitenden Gewerbe lag im November 2017 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,8 % höher als im Vormonat.

Im November 2017 verringerten sich die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 0,4 %, die Auslandsaufträge fielen um 0,5 %. Dabei erhöhten sich die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,7 %, die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland nahmen dagegen um 1,2 % gegenüber Oktober 2017 ab.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im November 2017 um 2,0 % höher als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang von 2,3 %. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 3,2 %.

Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im November 2017 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 4,6 % höher als im Vormonat. Für Oktober 2017 ergab sich ein Rückgang von 2,1 % gegenüber September 2017. Das im Vormonat veröffentlichte vorläufige Ergebnis wurde damit bestätigt.

Die Daten zum Auftragseingang und zum Umsatz basieren auf dem Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe, saison- und arbeitstäglich bereinigt mit dem Verfahren X-12-ARIMA. Auftragseingänge und Umsätze werden in der Gliederung der “Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)” erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben.

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