Der Generalsekretär der CDU Saar, Markus Uhl MdB, unterstützt die Forderung von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer nach Hardware-Nachrüstungen für ältere Dieselfahrzeuge. Uhl, der im Bundestag dem Verkehrsausschuss angehört, erklärt:  

„Software-Nachrüstungen haben den Vorteil, dass sie schneller, einfacher und kostengünstiger umzusetzen sind. Wenn Software-Nachrüstungen jedoch nicht ausreichend sind, um weitere Fahrverbote in den Innenstädten zu verhindern, müssen auch andere Maßnahmen ernsthaft erwogen werden. Die Automobilhersteller sind in der Pflicht, verlorengegangenes Vertrauen wiederherzustellen. Die Kosten haben dabei eine untergeordnete Bedeutung, wenn mit Fahrverboten die Autobesitzer bestraft zu werden drohen, die nichts falsch gemacht haben.

Dort, wo eine Hardware-Nachrüstung technisch möglich ist und in einem vertretbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis steht, gibt es keinen Grund, diese nicht auch anzubieten – selbstverständlich kostenfrei für die Kunden. Zentrale Frage dabei ist, wie schnell die Umrüstungen möglich sind. Dabei braucht es bedarfsgerechte Lösungen und keine pauschalen Festlegungen. Die betroffenen Hersteller sind gefordert, sämtliche möglichen Maßnahmen auszuschöpfen, um weitere Fahrverbote zu verhindern.“

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