Das saarländische Bauhauptgewerbe erwirtschaftete in den ersten fünf Monaten 2018 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 330 Mio. Euro. Nach Auskunft des Statistischen Amtes des Saarlandes entspricht dies einer kräftigen Zunahme um 17,1 Prozent gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Während im Hochbau die Umsätze um 12,8 Prozent auf 175 Mio. Euro anzogen, verbesserte sich das Tiefbaugeschäft um 22,3 Prozent auf 156 Mio. Euro.

Der „gewerbliche Bau“ erzielte mit 135 Mio. Euro eine Umsatzsteigerung von 9,6 Prozent. Dabei konnte im Tiefbau mit einem deutlichen Plus von 46,1 Prozent auf 42 Mio. Euro das schwache Hochbauergebnis kompensiert werden. Mit 93 Mio. Euro blieben die Erlöse hier noch um 1,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Auch im „Wohnungsbau“ liefen die Geschäfte wesentlich günstiger als im vergangenen Frühjahr. Mit 53 Mio. Euro wurde ein Umsatzplus von 30,3 Prozent erzielt.

Im „öffentlichen und Straßenbau“ wurden Lieferungen und Leistungen im Umfang von 142 Mio. Euro abgerechnet. Das waren 20,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei kam der Straßenbau auf 56 Mio. Euro, bei einer Zunahme um 23,8 Prozent. Die Geschäfte mit öffentlichen Auftraggebern verbesserten sich um 45,2 Prozent auf 29 Mio. Euro. Im sonstigen Tiefbau setzten die Betriebe mit 57 Mio. Euro 8,1 Prozent mehr um als im Vorjahr.
Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, nahmen die bauhauptgewerblichen Betriebe im gleichen Zeitraum Aufträge in Höhe von 489 Mio. Euro entgegen. Damit lagen die Bestellungen um 53 Prozent über den vergleichbaren Vorjahreswerten. Einige Großaufträge vergangener Monate für den Hochbau (+ 122,6 %) beeinflussen hier noch das Gesamtergebnis. Im Tiefbau blieben die Bestellungen dagegen mit 172 Mio. Euro noch um 2,7 Prozent unter dem Auftragsvolumen des Vorjahres.

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