Oberbürgermeisterin Christiane Blatt und Bürgermeister Christof Sellen besuchen Firma LS Rohstoffhandels mbH

Stahl- und Metallschrottrecycling ist angewandter Umweltschutz durch Minderung von Deponieraum und Schonung der natürlichen Ressourcen. Der Abbau natürlicher Ressourcen geht einher mit Umweltzerstörung und hohem Ausstoß von CO2. “Recycling für eine lebenswerte Zukunft“ lautet deshalb der Slogan des Völklinger Unternehmens LS Rohstoffhandelsgesellschaft mbH. Denn einmal erzeugter Stahl kann zu 100% bei der Stahlerzeugung wieder eingesetzt werden. Oberbürgermeisterin Christiane Blatt und Christof Sellen haben das 1995 gegründete Familienunternehmen besucht und sich beim Firmenchef Lothar Schlauch vorgestellt.

Kerngeschäft des Unternehmens ist der Einkauf von Stahlschrott und NE-Metallabfällen, deren sortengerechte Aufbereitung und maschinelle Bearbeitung mit Großscheren und Großpressen. Das Ergebnis sind hochwertige Sekundärrohstoffe für die Stahlwerks- und Gießereiindustrie. LSR ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert und aufgrund des hohen Qualitätsstandards der Produkte bei allen wichtigen Kunden als A-Lieferant gelistet.

Oberbürgermeisterin Blatt und Bürgermeister Sellen zeigten sich von der Leistungsfähigkeit des Familienunternehmens beeindruckt. „Die Recyclingwirtschaft ist für Völklingen in ökonomischer und ökologischer Sicht sehr bedeutsam. Die Firma LSR zeigt wie Stoffkreislauf funktioniert und hochwertige Rohstoffe dem Wirtschafskreislauf immer wieder zugeführt werden können.“

LSR betreibt in Völklingen zwei Betriebsstätten. Im Alten Brühl befindet sich die Hauptverwaltung mit dem Lagerbetrieb. Ein zweiter Standort besteht seit wenigen Jahren im Gewerbepark Völklingen-Ost. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen über 40 Mitarbeiter.

Für Christiane Blatt und Christof Sellen stehen Unternehmensbesuche mit an vorderster Stelle. „Wir wollen mit den Akteuren der Wirtschaft von Anfang an in engem Kontakt stehen. Politik und Verwaltung müssen partnerschaftlich mit den Unternehmen kooperieren, dann können wir die Wertschöpfungskette auch effektiv fördern“, so die Oberbürgermeisterin.