„Die Mehrsprachigkeitsstrategien der Grenzregionen sind wegweisend für die Zukunft der deutsch-französischen Zusammenarbeit!“

Am Freitag (17.8.18) empfing Ministerpräsident Tobias Hans erstmals den Präsidenten des Nachbardépartements Moselle, Patrick Weiten, zu einem Austausch über aktuelle Themen der grenzüberschreitenden deutsch-französischen Zusammenarbeit. An dem Gespräch in der Staatskanzlei nahmen auch Finanz- und Europaminister Peter Strobel sowie der Beauftragte des Departements Moselle für die Deutschlandstrategie, Gilbert Schuh, teil.

Im Zentrum des Treffens standen die Mehrsprachigkeitsstrategien des Saarlands und der Moselle. Ministerpräsident Hans konnte über den aktuellen Stand der Umsetzung der Frankreich-Strategie berichten.
„Durch Mehrsprachigkeitsstrategien nutzen die Grenzregionen ihr Alleinstellungsmerkmal aufgrund ihrer geographischen Lage und füllen die deutsch-französische Beziehungen mit Leben. Die vielen grenzüberschreitenden Sprachlern-Projekte im Saarland und der Moselle vermitteln jungen Menschen gutes Handwerkszeug für Mobilität zwischen unseren beiden Ländern. Nicht erst im Jahr des Französisch-Lernens, das die Bundesregierung 2018 ausgerufen hat, sind das Saarland und die Moselle gemeinsam aktiv. Unsere Strategien sind richtungsweisend für die deutsch-französische Zusammenarbeit“, betonte Ministerpräsident Tobias Hans.
Die Förderung der Sprache des Nachbarn ist schon lange ein bedeutendes Thema in der Zusammenarbeit zwischen dem Saarland und der Moselle. Dies veranschaulichen zahlreiche Projekte, die von beiden Partnern häufig in enger Abstimmung sowie gemeinsam betrieben werden. Viele werden mit EU-Mitteln aus dem Interreg-Programm Großregion VA gefördert; das Projekt SESAM’GR ist ein Beispiel der erfolgreichen Kooperation zwischen Schulen und Bildungseinrichtungen zur Förderung der Nachbarsprache und ist das derzeit größte Interreg-Projekt in der Großregion.

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