Am Freitag, 1.Dezember 2017, um 19:30 Uhr, wird der Projektleiter von Rainbow Egypt, Ahmed Mohamed, aus Kairo, über die aktuelle Situation von LGBT (Lesben, Schwulen, Bi- und Trans*-Menschen) in Ägypten berichten.


Die LSVD Gruppe “Strangers are friends-Migration und Asyl” hat Ahmed Mohamed, der aus Sicherheitsgründen unter Pseudonym auftritt und als Stipendiat sich zurzeit in Deutschland aufhält, kurzfristig eingeladen.
Im Frühjahr 2017 hatte der LSVD Saar drei schwulen Flüchtlingen aus Kairo geholfen, die auf direktem Weg in den LSVD-Checkpoint geflohen waren und in der Zwischenzeit Asyl in Deutschland als schwule Flüchtlinge erhielten. Seither hat sich die Situation in Ägypten weiter verschlechtert.
Menschenrechtsverletzungen finden in Ägypten seit langem statt, in letzter Zeit haben diese aber noch deutlich zugenommen. Menschen mit LGBT-Hintergrund sind davon extrem betroffen, denn ihre Unterdrückung geht nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch von Seiten der Medien und der Gesellschaft aus.
Im Rahmen der Präsentation von Ahmed Mohamed wird aus erster Hand ein Eindruck der Menschenrechtslage in Ägypten vermittelt mit besonderem Fokus auf die Situation von LGBT Menschen, deren Situation sich nach der Inhaftierung von 75 Konzertbesuchern, die Regenbogenflaggen schwenkten, noch verschlechtert hat.
Die Präsentation wird in Englisch mit deutscher Ãœbersetzung sein, gefolgt von einer offenen Diskussion, die ebenfalls gedolmetscht wird.
Der Eintritt ist frei. Da am 1.12.2017 Welt-Aids-Tag ist, wird es bei der Veranstaltung eine Spenden- Sammlung für die Aids Hilfe Saar geben.
Die Veranstaltung “LGBT in Ägypten-drei Jahre der Unterdrückung” wird unterstützt vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der Landeshauptstadt Saarbrücken.

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