Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist eine von 17 Kommunen und Kreisen, die für ihre überzeugenden integrationspolitischen Strategien durch das Bundesinnenministerium beim Wettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand. Kommunen gestalten“ ausgezeichnet worden sind.

Den Preis nahmen Veronika Kabis (Zuwanderungs- und Integrationsbüro – ZIB) und Yvonne Ploetz (Koordinierungsstelle EU-Zuwanderung und Projekt EULE.mobil) von Innen-Staatssekretär Dr. Markus Kerber am heutigen Montag, 2. Juli, in Berlin entgegen. Saarbrücken erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro, es wird in die zukünftige Integrationsarbeit der Landeshauptstadt fließen. Beworben hatten sich 146 Kommunen und Kreise.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat mit ihrer strategischen Herangehensweise in Bezug auf Einwanderungsfragen überzeugt. Die Jury würdigte ihr Integrationskonzept und ihren Ansatz, Integration als Querschnittsthema in allen Fachämtern zu verankern.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Das ist eine tolle Auszeichnung. Mich freut es insbesondere, dass die Landeshauptstadt damit punkten konnte, dass sie den offenen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern und Netzwerkpartnern auch in schwierigen Zeiten sucht – etwa, als es um die Unterbringung von Flüchtlingen ging oder um Nachbarschaftskonflikte in Stadtteilen mit hoher Zuwanderung.“

Als weiteres Qualitätsmerkmal der Saarbrücker Integrationspolitik gilt die enge Zusammenarbeit und gemeinsame Weiterentwicklung bei inhaltlichen Fragestellungen mit ihren Kooperationspartnern, insbesondere aus der Gemeinwesenarbeit, dem Beratungsprojekt EULE.mobil und Akteuren der Flüchtlingshilfe, etwa dem Netzwerk ANKOMMEN.

Nicht zuletzt hat das derzeitige Projekt „PatchWorkCity“ und die dazugehörige Kampagne für das Zusammenleben in Vielfalt die Jury überzeugt.

Weitere Informationen zum ZIB finden Interessierte unter www.saarbruecken.de/zib und zum Wettbewerb www.kommunalwettbewerb-zusammenleben.de.

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