Hart erkämpfter Auswärtspunkt

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde gastierte unsere 1. Mannschaft bei der SV 07 Elversberg II. Nach sieben sieglosen Spielen war unser Team beim Tabellenzweiten krasser Außenseiter. Aber die Elf von Pascal Bauer wehrte sich nach Kräften und erkämpfte sich mit Glück und Geschick einen Punkt.

Vorab eine Hiobsbotschaft: Als hätte unsere Mannschaft nicht schon genug Personalsorgen, verletzte sich auch Daniel Schönfeld beim Aufwärmen. Für ihn rückte Alden Hodzic kurzfristig in die Startelf. Elversberg startete mit 5 Spielern aus dem Regionalliga-Aufgebot, unter anderem kamen Benno Mohr und der junge Torjäger Kai Merk zum Einsatz. Das Spiel wurde bei kaltem und windigen Wetter in Landsweiler-Reden ausgetragen, wo Elversbergs U21 bislang 7 Siege in 7 Heimspielen einfuhr. In der ersten Hälfte sahen die etwa 150 Zuschauer nur wenige Torszenen. Elversberg bestimmte das Spiel, biss sich aber an einer defensiv gut geordneten Quierschieder Mannschaft die Zähne aus. So gab es in der ersten halben Stunde gerade einmal je eine Chance auf jeder Seite zu verzeichnen: Elversberg in der 8. Minute mit einem eher harmlosen Schuss von Mike Scharwarth und Quierschied mit einem Kopfball von Johannes Reichrath in die Arme von SVE-Keeper Joshua Blankenburg (24.). Einen bitterbösen Patzer leistete sich Schiri Fabian Knoll in der 45. Minute: Elversberg schlug in der letzten Situation der ersten Hälfte den Ball in den Strafraum der Gäste. Benny Schmitt pflückte die Kugel ab, ließ sie aber direkt wieder fallen und ein SVE-Spieler staubte ins Tor ab. Inmitten von Bennys einzigem Ungeschick in diesem Spiel pfiff Knoll zur Pause, sodass das gleichzeitig erzielte Tor der Elversberger nicht zählte. Großes Glück für die Wambe!

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Elversberg den Druck. Und hatte in der 47. Minute durch Kai Merk eine große Torchance, doch er schoss den Ball aus kurzer Distanz in die zweite Etage. Quierschied kam in der 49.Minute mal wieder vor das Tor, nach Flanke von Johannes Reichrath scheiterte Mirco Zavaglia mit einem Kopfball an Joshua Blankenburg. In der 53. Minute reagierte Benny Schmitt glänzend bei einem Schuss von Israel Suero Fernande. Quierschied kam nun zeitweise nicht mehr richtig hinten raus und konzentrierte sich auf das Verteidigen. Eine Offensivszene gab es aber in der 58. Minute, als Zavaglia nach einer Standardsituation erneut knapp mit dem Kopf scheiterte. Elversberg versuchte weiter das Tempo hochzuhalten, doch die Sportvereinigung stand richtig gut. Vor allem Philipp Klein auf der rechten Seite sowie der kurzfristig eingesprunge Alden Hodzic verdienten sich Bestnoten in einer kompakten Mannschaft, die beinahe nach 70 Minuten in Führung gegangen wäre. Lukas Mittermüller kam über links, passte auf den zweiten Pfosten wo Johannes Reichrath angelaufen kam. Sein Schuss wurde aber von einem Elversberger kurz vor der Linie abgewehrt. Schade. Drei Minuten später machte Mittermüller zwei SVE-Spieler frisch, kam aber 8 Meter vor dem Kasten nur mit seinem schwächeren rechten Fuß zum Abschluss, sodass der Torhüter keine Probleme hatte, den Ball aufzunehmen. In der 83. Minute reagierte Benny Schmitt erneut bärenstark, als der eingewechselte Jackson Courtney aus kurzer Distanz nach einem Pfosten-Abpraller an ihm scheiterte. Und Quierschied hatte erneut Glück, als in der 88.Minute ein Elversberger aus kurzer Distanz nur die Latte traf. Zudem bekam die SVE in der Nachspielzeit einen Freistoß aus 18 Metern zugesprochen, sodass alle Quierschieder noch einmal zittern mussten. Doch der Schuss wurde sichere Beute des starken Schmitt.

Mit 0:0 endete die Partie, unsere Mannschaft sah erneut bei einem Spitzenteam gut aus. Gegenüber dem Spiel in Eppelborn war das in Landsweiler-Reden kämpferisch eine enorme Steigerung. So – und nur so! – muss es jetzt weitergehen! Der Punkt war ein Anfang, weitere – am besten gleich als Dreierpacks – müssen in den nächsten Spielen folgen. Mit der gezeigten Leistung in Elversberg hat erneut jeder gesehen: Die Jungs können es. Und zwar dann, wenn sie als Mannschaft agieren und jeder für den anderen rennt und kämpft. Das wurde in Landsweiler-Reden auch mit Beifall der Quierschieder Anhänger honoriert. 

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