Uni der Großregion als Prototyp einer grenzüberschreitend integrierten Universität

Ministerpräsident Tobias Hans zur Flüchtlingspolitik: Vernunft hat gesiegt

Der Gipfel der Großregion, der am Donnerstag (21.6.18) zu einem Zwischentreffen nach Luxemburg zusammengekommen war, hat den Vorschlag des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans zur Europäischen Universität angenommen. Dabei haben die Gipfelpartner auch ein gemeinsames Schreiben an den EU-Kommissar Tibor Navracics unterzeichnet, mit dem die Position der Großregion hinsichtlich der künftigen Pilotprojekte für Europäische Universitäten begrüßt wird.

Dazu der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans: „Ich freue mich über die Geschlossenheit, die die Großregion in der Frage der Europäischen Universitäten gegenüber Brüssel zeigt. Wir wollen, dass die Uni der Großregion sich bei der geplanten Ausschreibung der EU-Kommission einbringt. Aus der bald zehnjährigen Erfahrung der Uni der Großregion sehen wir jedoch bei den aktuellen Brüsseler Überlegungen noch Präzisionsbedarf, damit am Ende auch wirklich realistische und leistbare Ziele stehen, um den europäischen Hochschulraum bis 2025 voranzubringen.“

Die Gipfelberatungen, an denen das Saarland neben Ministerpräsident Tobias Hans auch der EU-Bevollmächtigte des Saarlandes, Staatsekretär Roland Theis teilnahm, befassten sich auch mit dem EU-Programm Interreg, der europäischen Landwirtschaftspolitik und dem Thema „Digitalisierung“ in der Großregion.

Luxemburg hat die Präsidentschaft im 16. Gipfel der Großregion für eine Dauer von Januar 2017 bis Ende 2018 inne.

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