„Ein Zeichen setzen“

Nach drei Siegen in Folge will der 1. FC Saarbrücken seine zuletzt gute Bilanz
weiter ausbauen und beim Auswärtsspiel am Freitag in Ulm den Druck auf
Spitzenreiter Waldhof Mannheim erhöhen. „Wir können ein Zeichen setzen,
zeigen, dass wir da sind. Natürlich müssen wir aber in erster Linie auf uns
schauen“, sagte FCS-Trainer Dirk Lottner vor der Partie, die um 19.30 Uhr im
Donaustadion angepfiffen wird. Dass dies eine echte Herausforderung wird, steht
für den Coach der Blau-Schwarzen außer Frage: „Die Ulmer haben sechs von
sieben Heimspielen gewonnen und zudem Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal
besiegt. Sie stehen zu Recht da oben und wir müssen eine überragende
Tagesform abrufen, um dort gewinnen zu können“, sagte Lottner. Die „Spatzen“
rangieren derzeit mit 26 Zählern punktgleich mit dem FCS auf dem vierten
Tabellenplatz. Am vergangenen Spieltag unterlag das Team von Trainer Holger
Bachtaler mit 0:2 bei der Zweiten Mannschaft des SC Freiburg.

„Davon sollten wir uns aber nicht beeinflussen lassen. Ulm ist zu Hause richtig
stark. Es wird ein richtiges Kräftemessen am Freitag, bei dem wir aber sicherlich
auch unsere Chancen bekommen werden, wenn wir unser Maximum abrufen
können“, sagte Offensiv-Akteur Gillian Jurcher, der beim 3:2-Erfolg gegen die
Mainzer Reserve am vergangenen Wochenende den Siegtreffer einleitete. „Er
war sofort präsent nach seiner Einwechslung und das will ich von jedem Spieler
sehen. Dass er sich in jeder Sekunde, die er auf dem Platz steht, voll
konzentriert“, lobte Trainer Lottner.

In Ulm muss Lottner neben den Langzeitverletzten Martin Dausch und Marlon
Krause auch auf Fanol Perdedaj (Handbruch) sowie Markus Obernosterer
(Zerrung) verzichten.

Kempter an der Pfeife

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Robert Kempter. Ihm assistieren an
den Linien Luka Gille und Tobias Bartschat.

Fanradio ab 19.10 Uhr „ON AIR“

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