Bundesverkehrsminister Scheuer gibt Startschuss für das Millionenprojekt

Spatenstich mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Oliver Luksic, Landrat Patrik Lauer, OB Peter Demmer, Ministerin Anke Rehlinger, Minister Andreas Scheuer, Werner Nauerz, Marc Speicher und Raphael Schäfer (v. l. n. r.). Foto: (c) Petra Molitor
Spatenstich mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Oliver Luksic, Landrat Patrik Lauer, OB Peter Demmer, Ministerin Anke Rehlinger, Minister Andreas Scheuer, Werner Nauerz, Marc Speicher und Raphael Schäfer (v. l. n. r.). Foto: (c) Petra Molitor

Ende August besuchte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gemeinsam mit seiner saarländischen Kollegin Anke Rehlinger gleich zwei große Straßenbauprojekte im Saarland. Eins davon ist der Ersatzneubau der alten Saarbrücke in Saarlouis-Roden. Dieser ist gleichzeitig Teil der geplanten Ortsumfahrung. Landrat Patrik Lauer und Oberbürgermeister Peter Demmer sind froh, dass mit dem Spatenstich jetzt ein großer Schritt zur dringend notwendigen Entlastung des Stadtteils gemacht ist.

Der Ersatzneubau der Saarbrücke im Autobahndreieck Saarlouis stellt laut Minister Scheuer „eines der bedeutendsten und intelligentesten Projekte“ im Bauprogramm des Bundes für das Saarland dar. „Jetzt wird alles für die Ortsumfahrung an der B 51 vorbereitet. Davon profitieren Anwohner, Pendler und Wirtschaftsverkehr gleichermaßen“, sagte er.

Anke Rehlinger erläuterte: „Die A 8 ist eine wichtige Verbindung in die angrenzende Großregion und eine Hauptverkehrsachse für den Schwerlastverkehr. Das führt natürlich zu besonderen Belastungen für unsere Straßen. Damit gerade die Brückenbauwerke diesen auch statthalten können, müssen wir sie fortlaufend an die gültigen Vorschriften anpassen. Da eine Sanierung wirtschaftlich nicht darstellbar war, ist ein Ersatzneubau für die Saarbrücke unumgänglich“.

Die Gesamtmaßnahme umfasst auch den Neubau einer Brücke über die B 51 im Zuge der Ortsumfahrung Roden und die Anpassung an die in Höhe und Länge veränderte Trasse. Da die Planung zum Brückenneubau erhebliche Auswirkungen auf die Teilumfahrung für Roden hat, müssen beide Maßnahmen zwangsläufig aufeinander abgestimmt werden. „Im Schnitt durchfahren täglich aktuell bis zu 16.500 Kraftfahrzeuge die Ortslage Saarlouis-Roden. Mit der Ortsumfahrung wird nun die Abgas- und Lärmbelästigung für die Rodener hoffentlich spürbar sinken“, verdeutlichte die Ministerin.

Einen „guten Tag für Saarlouis und vor allem für Roden“, nannte Oberbürgermeister Peter Demmer den 30.08.2018. „Was seit Jahrzehnten gefordert wurde, wird jetzt endlich umgesetzt“, betonte er.

Der stellvertretende Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau; Werner Nauerz, stellte die Maßnahme vor: Von den insgesamt 57 Millionen Euro Investition durch das BMWI fließen 14 Millionen in den Neubau der 2,4 Kilometer langen Straße. Weitere 43 Millionen Euro stehen für den Ersatzneubau der A8-Brücke auf Höhe des Autobahndreiecks Saarlouis bereit. An dieser Stelle führt die B 51 den Verkehr unter der A 8 hindurch. Im Zuge der Baumaßnahmen für Ortsumfahrung und Brücke wird die B 51 nicht abgesenkt, stattdessen wird die A 8 um drei Meter angehoben.

Der neue Streckenabschnitt führt auf dem bestehenden Hochwasserschutzdamm und einer Länge von rund 2.500 Metern zweispurig parallel zur Saar in nordwestlicher Richtung, überquert den Ellbach und verläuft in den Rodener Wiesen weiter auf dem Damm bis zur A 8. Dort wird er unter der Autobahn hindurch nordöstlich entlang des Böschungsfußes der A8 fortgeführt und  schließt im Bereich der Einmündung B 51/Hafenstraße an das bereits ausgebaute Teilstück der B 51 am Röderberg an. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Pm

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