Nachdem von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht bekannt wurde, dass die Landeshauptstadt Saarbrücken europaweit die Spitzenposition beim Amphetamin-Konsum einnimmt, kündigt der Drogenbeauftragte der saarländischen Landesregierung, Staatssekretär Stephan Kolling an, dass dieses Thema Schwerpunkt des nächsten Werkstattgespräches wird: “Wir werden die neuen Zahlen zum Anlass nehmen, uns im nächsten Werkstattgespräch mit allen Akteuren nochmals intensiv mit dem Amphetamin-Konsum und den Ursachen, die zum Ergebnis dieser Studie führten, auseinander zu setzen”, so Kolling.

Die Ursachen des hohen Konsums sind dabei noch unklar. Für Kolling steht fest, dass zunehmender Gebrauch illegaler Substanzen, aber auch die Verschreibung von Medikamenten in der Expertenrunde besprochen werden müssen.

Die saarländische Landesregierung sei aber auf dem richtigem Weg: “Wichtig war, dass wir die Neuausrichtung der Drogenhilfe auf den Weg gebracht haben, um dem veränderten Suchtverhalten begegnen zu können. Wir werden die Gutachten umsetzen und weiter mit den Experten aus diesem Bereich im Dialog bleiben und diesen intensivieren”, so Stephan Kolling abschließend.

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