Anke Rehlinger - Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes - Foto: (c) Saarland.de
Anke Rehlinger – Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes – Foto: (c) Saarland.de

„Mehr Frauen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen sind ein gutes Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes. Wir haben für die Erwerbstätigkeit von Frauen schon einiges erreicht, das sieht man an der Steigerung von 18,9 Prozent in den letzten zehn Jahren. Aber ein hoher Anteil ist in Teilzeit beschäftigt, was zum Beispiel mit geringeren späteren Rentenansprüchen einhergeht. Jeder sollte, wenn gewünscht, Teilzeit arbeiten können, aber wir müssen Hürden abbauen für diejenigen, die eigentlich Vollzeit arbeiten wollen, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht können. Und wir müssen verhindern, dass am Ende des Erwerbslebens keine auskömmliche Alterssicherung gewährleistet ist. Die Politik ist in der Pflicht, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Möglichkeiten der Erwerbstätigkeit von Frauen zu verbessern. Das fängt bei der Kinderbetreuung an und hört beim Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit nicht auf. Mit unserem Landesprogramm Frauen in Arbeit setzen wir ebenfalls genau da an und schaffen geeignete Rahmenbedingungen, unter denen Frauen eine eigenständige Existenzsicherung erreichen können. Denn wir wollen Frauen in Arbeit bringen – aber in existenzsichernde.“

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