Im vergangenen Jahr genehmigten die saarländischen Bauaufsichtsbehörden den Bau von 2 371 Wohnungen. Davon entfielen nach Auskunft des Statistischen Amtes 1 942 auf 957 neu geplante Wohngebäude. Gegenüber 2017 sind die Genehmigungszahlen von Wohnungen insgesamt um 11,7 Prozent gestiegen. Bei den Wohngebäuden erhöhte sich das Bauinteresse um 12,9 Prozent.

Bei den 826 genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern handelt es sich in 708 Fällen um Wohngebäude mit einer Wohnung; 118 Häuser sind mit jeweils zwei Wohnungen vorgesehen. Weitere 998 Wohnungen sind in 131 Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohnungen geplant.

Die Bauherren bevorzugten in 842 Fällen den Typ des „Einzelhauses“, weit vor „Doppelhaushälften“ und „gereihtem Haustyp“ mit insgesamt 91 Einheiten. Auf „sonstige Bautypen“, z. B. terrassenförmige Bauweise, entfielen weitere 24 Genehmigungen.

Von den 1 942 Wohnungen sind zur Genehmigungszeit 1 575 mit einer Zentralheizung geplant. 223 Wohnungen werden an die Fernheizung angeschlossen. In 18 Wohnungen ist eine Einzelraumheizung vorgesehen.

Mit konventioneller Energie sollen 645 Wohnungen (33 %) primär beheizt werden. Dabei überwiegt Gas als Energieträger in 93 Prozent der Wohnungen. Für 1 045 Wohnungen (54 %) sind erneuerbare Energien vorgesehen. Hier kommt zu 78 Prozent Umweltthermie zum Einsatz.

Für einen Neubau eines durchschnittlich großen Einfamilienhauses mit einer Wohnungsgröße von 162 qm waren 2018 im Durchschnitt 302 000 Euro zu veranschlagen. Für eine Wohnung in einem Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen (ohne Wohnheime) waren 143 000 Euro einzuplanen. Hier liegt die mittlere Wohnungsgröße bei 88 qm.

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